Flyer Kriegskunst

K R I E G S K U N S T

szenische Lesung
mit Oliver Schnelker & Christoph Wehr


Thema
Der Erste Weltkrieg.
Vor 100 Jahren taumelte Europa in ein großes Abenteuer. Das vermeintliche „Völkerringen“ wurde zum bis dahin größten Fiasko der Menschheit.

Warum zogen die Deutschen so begeistert in den Krieg? Bestand Deutschland nur aus engstirnigen Militaristen, die mit Hurra ihr Leben Kaiser und Vaterland opfern wollten? Wie kam es zu dieser – aus heutiger Sicht unverständlichen – Begeisterung, zu dieser Befürwortung von Gewalt und Vernichtung?

Was hat das Deutsche Reich von 1914 mit dem heutigen Deutschland zu tun? Haben wir Militarismus und Kadavergehorsam nicht hinter uns gelassen? Ist das alles nicht längst Geschichte?

Inhalt
Im Mittelpunkt steht das „Kriegstagebuch” von Ernst Jünger. Dieses Tagebuch seiner Fronterlebnisse arbeitete Jünger später mehrfach literarisch auf und veröffentlichte es unter dem Titel „In Stahlgewittern”. Dieser unmittelbare Militarismus Jüngers wird dem Pazifismus von Erich Maria Remarque „Im Westen nichts Neues“ und dem dokumentarischen „Heeresbericht“ von Edlef Köppen gegenübergestellt. Auch weitere zeitgenössische Autoren (W. Klemm, E. Toller, A. Stramm, u.a.) kommen mit Prosa und Lyrik zu Wort.